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Arten- und Tierschutz bei Schildkröten

Engagement der SIGS

Die SIGS unterstützt ideell und finanziell Schildkröten-Schutzprojekte in der ganzen Welt. Im Vordergrund stehen dabei Projekte, die den ursprünglichen Lebensraum der Schildkröten erhalten bzw. wieder mit geeigneten Renaturierungsmassnahmen in einen für Schildkröten bewohnbaren Zustand verwandelt.

Zahlreiche Spendenbegehren erreichten bisher die SIGS. Nicht alle waren immer seriös oder gut vorbereitet, deshalb wendet die SIGS mit Erfolg seit einigen Jahren folgendes Vorgehen an:

Der Antragssteller reicht einen schriftlichen Antrag mit detailliertem Projektbeschrieb bis jeweils zum 15. Januar ein. Der Antrag wird vom SIGS-Vorstand geprüft. Allenfalls nimmt der Vorstand zur näheren Abklärung Kontakt mit dem Antragssteller auf. Nach Diskussion innerhalb des Vorstandes unterbreitet dieser der Delegiertenversammlung, welche jeweils im Frühjahr stattfindet, allenfalls einen entsprechenden Antrag zur finanziellen Unterstützung des Projektes. Der Entscheid zur finanziellen Unterstützung von Schildkröten-Projekten liegt also in den Händen der Repräsentanten der Beitragszahler, den Delegierten der SIGS.

Für Anträge zur finanziellen Unterstützung von Schildkröten-Schutzprojekten wenden Sie sich an Sylvia Aebischer, Präsidentin der SIGS.

Finanzielle Unterstützung des Neubauprojektes für ein Schildkrötenauffangzentrum in Chavornay (GE):

An der Delegiertenversammlung vom Freitag, 14. März 2015 hat die SIGS mit überwältigendem Mehr einen Finanzierungsbeitrag von CHF 50'000.00 an das Neubauprojekt für ein Schildkrötenauffangzentrum in Chavornay gutgeheissen.
Projektvorstellung: Sylvia Aebischer (erschienen im TESTUDO, März 2015)

Zwei Beispiele für die finanzielle Unterstützung von wissenschaftlichen Feldstudien

Ein Beispiel für die finanzielle Beteiligung der SIGS an Schutzprojekten vor Ort

Schutz der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) in der Schweiz

Im November 2005 ist die vom Bundesamt für Umwelt BAFU herausgegebene neue «Rote Liste» der gefährdeten Reptilien der Schweiz erschienen. Für uns Schildkrötenfreunde ist vor allem die Einstufung der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis orbicularis) vom Status «ausgestorben » zum Status «vom Aussterben bedroht» die markanteste Veränderung der Liste von 1994 zur Ausgabe 2005.

Das Vorkommen der Europäischen Sumpfschildkröte in der Schweiz war uns SIGS-Mitgliedern schon seit längerem bekannt. Dazu beigetragen haben vor allem die Studien und Arbeiten unserer beiden Mitglieder Denis Mosimann und Hans Peter Schaffner. Die Ergebnisse ihrer Feldstudien, welche unter anderem auch mit finanzieller Unterstützung der SIGS zustande gekommen sind, haben wesentlich zur Neueinstufung des Gefährdungsstatus der Sumpfschildkröte in der Schweiz beigetragen.

Die SIGS als Dachverband und die regionalen Sektionen unterstützen ideell und finanziell verschiedene Forschungsprojekte, die im Zusammenhang mit der Erforschung, Vermehrung und Wiederansiedlung unserer heimischen Sumpfschildkröte im Zusammenhang stehen.

Gesetzliche Bestimmungen

Die SIGS ist bemüht, dass sich Schildkrötenhalter - und insbesondere ihre Mitglieder - an die für den Import, Kauf und die Schildkrötenhaltung geltenden gesetzlichen Bestimmungen von Bund und Kanton halten. Sie orientiert regelmässig über geltende und sich verändernde Bestimmungen in ihrer Vereinszeitschrift, im SIGS-Newsletter sowie an zahlreichen Veranstaltungen der SIGS und ihrer Sektionen.